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Auf jeden FallLamas anspucken Mit Lineal Waschmaschine gucken Auf jeden Fall! Deine Pisse trinken Den Mittelstrahl Mit den Ohren winken Auf jeden Fall! Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall Auf jeden Fall! In die Flammen pupsen Von Mal zu Mal Stupsnasen stupsen Auf jeden Fall! Dauerläufer hetzen Um den Wall Petzer verpetzen Auf jeden Fall! Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall … (2x) Blatter bestechen Wie dazumal Deine Prelle zechen Auf jeden Fall! Die Brille einfetten Von Pascal Sandaletten retten Auf jeden Fall Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall … (2x) Alle diese Sachen Und noch so viel mehr Könnt ihr machen Wenn ihr so bescheuert seid wie wir (2x) Auf jeden, auf jeden, auf jeden Fall … (2x)

Lieblingskinder GottesWir gehen los und immer weiter und wir schauen nicht zurück Wir sind die einsamen Streiter Und wir glauben an das Glück Wir sind die Lieblingskinder Gottes Was auch passiert: Es tut uns gut In den Ruinen dieses Ortes Entfachen wir die alte Glut Ihr nennt uns Traurige Kranke, Behinderte Versehrte Vom Leben Abservierte Doch ihr dürft staunen Verwundert raunen: Wir sind die Zukunft Auf die die Götter schauen Wir sind schon tot und leben weiter Und uns hält niemand lange auf Erklimmen Jakobs Himmelsleiter Bis in den höchsten Raum hinauf Wir sind die Lieblingskinder Gottes Auch wenn uns viele nicht verstehn Teil eines göttlichen Komplottes Dessen Gesänge uns umwehn

Ich bin ganz hierHoch oben Blätterrauschen Ich könnte ewig lauschen Der dumpfe Alltag ist nicht hier Ich kämpf mich durchs Gehege Verlasse alle Wege Bis ich im Dickicht mich verlier Wenn ich dann an dich denk Wird mir bewusst: Jede Sekunde Ist ein göttliches Geschenk Ich bin ganz hier Bin hier bei dir Rot perlt es auf der Zunge Den Rauch tief in der Lunge Ich lehne mich entspannt zurück Ich spür mit allen Sinnen Könnt gleich von vorn beginnen Ist das jetzt Gift oder doch Glück? Wenn ich dann an dich denk … Ich bin ganz hier … Sie liegt in tiefem Schlummer Wir sind allein im Zimmer Kaum merk ich, wie die Zeit vergeht Ich höre ihren Atem Und kann es kaum erwarten Bis sie sich wieder zu mir dreht Wenn ich dann an dich denk … Ich bin ganz hier …

jan josef LiefersJan-Josef Liefers schaut mich immer wieder an Obwohl ich ihn allmählich nicht mehr sehen kann Doch er glotzt weiter und ich dreh ihn schließlich um denn Liefers‘ Titelseitenzeit ist jetzt mal um  Hab keine Ahnung, warum er so stört Vielleicht liegts daran, dass er nicht zu dir gehört Denn wen ich jetzt sehen will, bist du Und wen ich jetzt hören will, bist du und wen ich jetzt riechen will, bist du und wen ich jetzt spüren will, bist du Der Herbst ist golden und sie folgt mir durch den Wald Ich hab so das Gefühl, sie ist in mich verknallt Und ich gestehe, sie ist wirklich richtig schön Aber trotzdem will ich sie jetzt grad nicht sehn Hab keine Ahnung, warum sie so stört Vielleicht liegts daran, dass sie nicht zu dir gehört Denn wen ich … Ich bin alleine im Hotel und kann nicht mehr Und die Minibar ist auch schon lange leer Und ich frag mich, warum ich so fertig bin Warum nehm ich nicht das Leben einfach hin? Hab keine Ahnung, warum ich mich selbst stör Vielleicht liegts daran, dass ich nicht zu dir gehör Denn wen ich …

kollateralschadenDein voller Einsatz gilt der ganzen Welt Und für die anderen bist du ein Held Du willst wirklich immer nur das Beste Du willst wirklich immer nur das Beste Für uns, für mich und vor allem für dich (für dich, für dich) Und ich will mich gar nicht beklagen Nur das eine muss ich leider sagen Ich bin dein Kollateralschaden (3x) Du bist die große Hoffnung in Person Einen wie dich – wo gibt es sowas schon? Und du willst wirklich immer nur das Beste Und du willst wirklich immer nur das Beste Für uns, für mich und vor allem für dich (für dich, für dich) Und ich will mich gar nicht beklagen Nur das eine muss ich leider sagen Ich bin dein Kollateralschaden … Sie wollen alle gerne um dich sein Und mittendrin bist du total allein Du wolltest wirklich immer nur das Beste Du wolltest wirklich immer nur das Beste Für uns, für mich und vor allem für dich (für dich, für dich) Und du willst dich gar nicht beklagen Nur das eine muss du leider sagen Du bist dein Kollateralschaden … Und du willst dich gar nicht beklagen Nur das eine muss du leider sagen Du bist dein Kollateralschaden …

blinder passagierDas Leben ist ne Achterbahn die möcht ich nicht alleine fahrn Wir rasen tief, wir stürzen hoch Wir stecken fest und schaffens doch Das Ende ist nicht abzusehn Die Achterbahn lässt uns nicht gehn Doch wenigstens bin ich bei dir Ich bin dein blinder Passagier Ich bin dein blinder Passagier Am Anfang machte es noch Spaß So sehr, dass ich den Schmerz vergass Jetzt ist mir hin und wieder schlecht Und jede Pause ist mir recht Auf unsrer herrlich wilden Fahrt Bleibt uns auch einfach nichts erspart Doch wenigstens bin ich bei dir Ich bin dein blinder Passagier

reden ist silberDu bist seit Jahren weggerannt Trotzdem stehst du mit dem Rücken zur Wand Außen ganz cool und innerlich kochst du Aber du schreist nicht, du klappst deinen Mund zu Niemand kennt dich wirklich richtig Das war irgendwie nie wichtig Reden ist Silber, Schweigen ist Gold Du hast einfach keinen Streit gewollt Du magst es friedlich und nicht so laut Du bist keiner, der die Möbel zerhaut Du bist am Ende, du kannst nicht mehr Diese Sache gibt jetzt nichts mehr her Wenn du nur könntest wie du eigentlich willst Wären deine schlimmsten Schmerzen gestillt Niemand … Reden … Niemand … Reden … (piano) Reden … (forte)

den zug verpasstDu hast dich leider nicht bewegt Jetzt ist dein schöner Platz belegt Wir hättens dir bestimmt erklärt Doch du hast immer abgewehrt Denn du hast einfach nicht gewollt Hast lieber vor dich hin geschmollt Du warst ein Pionier Doch das ist lange her Denn du hast einfach nicht gewollt Hast lieber vor dich hin geschmollt Du hast den Zug verpasst Und wurdest dann geschasst Es ging dir niemals schnell genug Du hast gewonnen, Zug um Zug Doch dann verlorst du die Geduld Daran bist du alleine schuld Denn du hast … Du warst von Anfang an dabei Mit einem Schlag ist das vorbei Es brauchte nur ein wenig Zeit Doch dazu warst du nicht bereit Denn du hast …

du hast es wieder getanDu hast es wieder getan Dabei wusstest du es immer besser Dennoch ranntest du ins offene Messer Warum bliebst du nicht einfach an der Ecke mal stehn? War es Angst, die dich daran hinderte, dich umzusehn? Du hast es wieder getan Und du machtest trotzdem immer weiter Und gabst dich ganz unbeschwert und heiter Denn es ahnte ja keiner, was in dich gefahren war Jeder dachte, du kämest ohne Probleme klar Du hast es wieder getan

menschDu bist nicht hart Nicht kalt Und brauchst keine Gewalt Du kniest dich hin Stehst auf Nimmst sogar Schmerz in Kauf Du bist der Mensch, den andre Einfach nicht verstehn Und du wirst, wenns auch weh tut Trotzdem weitergehn Nananana … Du ziehst mich an Und dann Gehst du mir mir voran Du nimmst mich mit Damit Ich weitergehen kann Du bist der Mensch, den keiner Ganz und gar versteht Doch der genau weiß, wohin Unsre Reise geht Nananana … Du bist jetzt hier Weil wir Ohne dich krepiern Und du bleibst stehn Weil wir Sonst sicher untergehn Du ist der Mensch, der nicht nur An sich selber denkt Und der sich selbst an andre Rücksichtlos verschenkt Nananana …

ich kann nicht andersNirgendwo bist du Ich hab dich überall gesucht Hab dich verflucht Und dann den Weiterflug gebucht Und ich schwör Dass ich ganz dicht davor war Ohne dich zu gehen Und blieb doch stehn Denn ohne dich Kann ich nichts sehn Neulich in der Bar Hab ich geglaubt: Jetzt hab ich dich Denn sie roch ganz Genau so sinnlich, so wie du Aber später Im Hotel hab ich den Irrtum Dann bemerkt Und ich bin abgehaun Ohne mich umzuschaun Ich kann nicht anders Ich will nur dich Und wenn ich dich nicht hab Dann hab ich nichts Doch du bist anderswo Auf der Welt Da wo mein Wünschen Nicht wirklich zählt Immer wieder flattern Ihre Hände zu mir her Es ist nicht schwer, Sie in der Dämmerung nicht zu sehn Und obwohl Ich ihre Hände mag und Das, was sie so tun Kann ich – solange sie noch Hier ist – nicht ausruhn Heute Abend sitze ich Alleine hier am Pier Ich fühl mich einsam und ich Wäre gern bei dir Dabei hab ich Keine keine Ahnung, wo genau Das eigentlich ist Denn wir mir scheint hast du Dich lange schon verpisst Ich kann nicht anders …

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